Bibliothek des Bundesgerichtshofs - Gesetzesmaterialien - Übersichtsseite (Letzte Bearb.: 16.08.2004)

 

Gesetz zu dem Protokoll vom 28. November 2002 zur Änderung des Europol-Übereinkommens und des Protokolls über die Vorrechte und Immunitäten für Europol, die Mitglieder der Organe, die stellvertretenden Direktoren und die Bediensteten von Europol

 

- Vom 30.01.2004, BGBl Teil II, Nr. 3, S. 83 -

 

Aus dem Gesetzentwurf:

 

Auf der Grundlage von Artikel 43 Abs. 1 des Europol-Übereinkommens vom 26. Juli 1995 (BGBl. 1997 II S. 2150; 2002 II S. 2138) ist am 28. November 2002 von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein Protokoll (ABl. EG Nr. C 312 S. 1) zur Änderung bestehender und Einfügung neuer Artikel jenes Übereinkommens und zur Änderung des Protokolls über die Vorrechte und Immunitäten für Europol, die Mitglieder der Organe, die stellvertretenden Direktoren und die Bediensteten von Europol (Europol-Immunitätenprotokoll – BGBl. 1998 II S. 974) unterzeichnet worden, das die Teilnahme von Europol an gemeinsamen Ermittlungsgruppen ermöglicht. Das Protokoll muss von den Mitgliedstaaten gemäß ihren verfassungsrechtlichen Vorschriften angenommen werden.

 

Aus: DIP - Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge

Titel: Gesetz zu dem Protokoll vom 28. November 2002 zur Änderung des Europol-Übereinkommens und des Protokolls über die Vorrechte und Immunitäten für Europol, die Mitglieder der Organe, die stellvertretenden Direktoren und die Bediensteten von Europol

 

Initiative: Regierungsvorlage

 

Zustimmungsbedürftig: Nein

 

Europäische Impulse: Europol-Gesetz vom 16.12.1997, BGBl II 1997, Nr. 50 S. 2150 (s. GESTA 13. WP 1-XB08), Europol-Immunitätenprotokollgesetz vom 19.5.1998, BGBl II 1998, Nr. 18 S. 974 (s. GESTA 13. WP 1-XB12)

 

Inhalt: Ratifikation des am 28.11.2002 in Brüssel unterzeichneten Protokolls: Teilnahme von Europol an gemeinsamen Ermittlungsgruppen, Regelung strafrechtlicher Ermittlungen, der Haftung und der Immunität.

Die Kosten für Europol sind noch nicht bezifferbar. Der deutsche Anteil an den Haushaltsbeiträgen der Mitgliedstaaten liegt bei 23,82 Prozent.

 

Ablauf des Vorgangs (BT = Bundestag; BR = Bundesrat):

 

BR - 

Gesetzentwurf Bundesregierung 15.08.2003 Drucksache 562/03

Anlage: Wortlaut des Protokolls sowie Denkschrift

Zuweisung: Innenausschuss (federführend), Rechtsausschuss

 

1. Durchgang

 

BR - 

Plenarprotokoll 791 26.09.2003 S. 294C, 335C-336C/Anl

Beschluss: S. 294C - keine Einwendungen - gemäß  Art. 76 Abs. 2 GG

 

BR - 

Stellungnahme Bundesrat 26.09.2003 Drucksache 562/03 (Beschluss)

 

BT - 

Gesetzentwurf Bundesregierung 02.10.2003 Drucksache 15/1648

Anlage: Wortlaut des Protokolls sowie Denkschrift

 

1. Beratung

 

BT - 

Plenarprotokoll 15/69 23.10.2003 S. 5929B-C, 5930A

Beschluss: S. 5930A - Überweisung: Innenausschuss (federführend), Rechtsausschuss, Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union

 

BT - 

Beschlussempfehlung und Bericht Innenausschuss 05.11.2003 Drucksache 15/1895

Berichterstatter:
Frank Hofmann (Volkach), SPD, Innenausschuss; Ralf Göbel, CDU/CSU, Innenausschuss; Silke Stokar von Neuforn, Bündnis 90/Die Grünen, Innenausschuss; Dr. Max Stadler, FDP, Innenausschuss

 

2. Beratung und Schlussabstimmung

 

BT - 

Plenarprotokoll 15/72 06.11.2003 S. 6183C-D

Beschluss: S. 6183D - einstimmige Annahme Drucksache 15/1648

 

BR - 

Gesetzesbeschluss Deutscher Bundestag 07.11.2003 Drucksache 812/03

Zuweisung: Innenausschuss (federführend)

 

2. Durchgang

 

BR - 

Plenarprotokoll 794 28.11.2003 S. 447D-448A, 476A-D/Anl

Beschluss: S. 448A - kein Antrag auf Einberufung des Vermittlungsausschusses - gemäß  Art. 77 Abs. 2 GG

 

BR - 

Beschluss Bundesrat 28.11.2003 Drucksache 812/03 (Beschluss)

 

Bundesregierung - Gesetz vom 30.01.2004 -  Bundesgesetzblatt Teil II 2004 Nr.3 09.02.2004 S. 83

 

Inkrafttreten:

10.02.2004