Bibliothek des Bundesgerichtshofs - Gesetzesmaterialien - Übersichtsseite (Letzte Bearb.: 25.04.2007)

 

Verordnung zur barrierefreien Zugänglichmachung von Dokumenten für Blinde und sehbehinderte Personen im gerichtlichen Verfahren
(Zugänglichmachungsverordnung - ZMV)

 

 

- vom 26.02.2007 -  BGBl I, S. 215 -

 

 

Aus dem Verordnungsentwurf:

§ 191a des Gerichtsverfassungsgesetzes räumt blinden und sehbehinderten Personen das Recht ein, vom Gericht zu verlangen, dass ihnen die für sie bestimmten gerichtlichen sowie die von den Parteien zur Akte gereichten Dokumente auch in einer für sie wahrnehmbaren Form zugänglich gemacht werden, soweit dies zur Wahrnehmung ihrer Rechte im Verfahren erforderlich ist. Diese Vorschrift gilt nach § 46 Abs. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten auch für das Bußgeldverfahren.

 

Pressemitteilung des BMJ vom 16.02.2007: Stärkung der Rechte von blinden und sehbehinderten Menschen im gerichtlichen Verfahren

 

 

Aus: DIP - Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge

Titel: Verordnung zur barrierefreien Zugänglichmachung von Dokumenten für Blinde und sehbehinderte Personen im gerichtlichen Verfahren (Zugänglichmachungsverordnung - ZMV)

 

Vorgangstyp: Rechtsverordnung; zustimmungsbedürftige

 

Inhalt: Zugänglichmachungsverordnung; Barrierefreiheit

 

Ablauf des Vorgangs (BT = Bundestag; BR = Bundesrat):

BR - 

Verordnung Bundesministerium der Justiz 18.12.2006 Drucksache Drs 915/06

Zuweisung: Rechtsausschuss (federführend), Ausschuss für Arbeit und Sozialpolitik

 

BR - 

Empfehlungen Rechtsausschuss (federführend); Ausschuss für Arbeit und Sozialpolitik 05.02.2007 Drucksache Drs 915/1/06

Zustimmung/Änderungen

 

BR - 

Plenarprotokoll 830 16.02.2007 S. 41C-D

Beschluss: S. 41D - Zustimmung/Änderungen - gemäß  Art. 80 Abs. 2 GG

 

BR - 

Beschluss Bundesrat 16.02.2007 Drucksache Drs 915/06 (Beschluss)

 

Bundesregierung - Verordnung vom 26.02.2007 -  Bundesgesetzblatt Teil I 2007 Nr.7 05.03.2007 S. 215